Missionare:Mission verbindet Weltenwenn man das Wort Mission hört, hat man nicht immer gute Assoziationen. Wie P. Hubert Kranz in seinem Artikel schreibt: „in Deutschland bedeutet Missionieren oft, jemandem etwas aufschwatzen zu wollen oder zu Verhaltensweisen bewegen zu wollen gegen den eigenen Willen“. (S. 4-7) Der Begriff Mission leitet sich vom lateinischen „missio“ ab und bedeutet so viel wie Sendung. Die christliche Missionstätigkeit gründet sich auf den Missionsbefehl von Jesus an seine Jünger: „Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe“ (Mt 28, 19-20). Das Ziel der christlichen Mission begrenzt sich aber nicht nur darauf, dass die Menschen sich dem Christentum zuwenden, sondern auch, dass sie ganzheitlich, sozial Hilfe erfahren und eine neue Chance bekommen. Mission bedeutet, Hoffnung zu geben und sich für die Bekämpfung der Ungerechtigkeit einzusetzen. Dank den vielen Menschen, die wagen in fremde Länder zu gehen, um dort ihren Glauben zu bezeugen, Lebensstil zu zeigen und Kenntnisse und technische Geräte zu bringen, wird da lebenden Menschen konkret geholfen. Mission ist ein Zeichen der Solidarität mit anderen Menschen und nicht ein Zeichen der Macht und Herrschaft, was die zahlreichen Beispiele in dem Heft auch bezeugen. Liebe Leserin, lieber Leser, Ihr P.
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